Studienfahrt Venedig – September 2016

Bei uns an der Schule gibt es in der 12. Klasse noch eine letzte Klassen- bzw. Sogenannte Studienfahrt. Jedes Jahr gibt es dazu verschiedene Fahrten auf die sich die Jahrgangstufe aufteilt und mich hat es nach Venedig verschlagen :D.Ich war vorher noch nie in Venedig, wusste also nicht genau was mich erwartet, ich hab nur an viel Wasser und natürlich die Gondeln gedacht, wenn ich über Venedig nachgedacht hab.

Montag:

Früh um 10 ging es dann also los, wir trafen uns alle am Hauptbahnhof und fuhren mit dem Zug nach München… dort sind wir dann in den Zug nach Venedig umgestiegen und in diesem auch 6 Stunden gesessen.

Als wir dann endlich am Hauptbahnhof von Venedig ankamen und dort aus der Tür traten regnete es erst einmal in Strömen. Wir beschlossen aber uns davon nicht unterkriegen zu lassen und fuhren mit dem Vaporetto zu unseren Appartments. Ich muss zu geben so toll groß und schön hätte ich mir unsere Wohnungen lange nicht vorgestellt, ich war zusammen mit 3 Freundinnen in einer Wohnung. Diese Wohnung besaß zwei Bäder, ein Wohnzimmer und ein Schlafzimmer (in beiden stand ein Doppelbett) und eine große Küche.

Dienstag:

Der erste Tag und direkt so viel zu sehen. Wir hatten bereits morgens eine Führung durch den Dogenpalast mit einer Stadtführerin, die uns auch später durch Venedig führte und sich als echten Glücksgriff herausstellte. Ich denke mal jeder kennt diese Menschen, die einfach so spannend Geschichten vermischt mit Fakten erzählen können, dass man bei solch einer Führung tatsächlich einmal freiwillig interessiert zuhört 😂. Mir persönlich hat der Dogenpalast sehr gut gefallen, auch wenn ich ihn mir so ganz klassisch wie einen Palast ‚zum drin wohnen‘ vorgestellt hatte (er war Sitz der Regierung und des Dogen).

Danach durften wir dann den prunkvollen Markusdom besichtigen. Ich glaub ich hab noch nie so viel Gold auf einmal gesehen… überall die Decke und zum Teil die Wände waren voll mit Mosaiken. Natürlich auch hier Menschenmassen ohne Ende. In der Stadtführung danach erfuhren wir dann, wie Venedig gebaut wurde und wieso diese Stadt immer weiter ’sinkt‘.

Mittwoch:

Dieser Tag war sehr Schiffahrtlastig durch die weiten Strecken die wir mit dem Vaporetto zurücklegen mussten um auf Murano, Burano, San Michele und Torchelli zu kommen. Unser erster Halt war die Friedhofsinsel San Michele, dort haben wir das Grab von Strawinsky und Diaghilew gesehen. Über letzteres waren wir dann doch etwas verwundert denn um sein Grab waren sehr viele Ballettschuhe gebunden, was es einerseits gruselig andererseits aber auch ein wenig schöner machte. Als nächstes ging es dann weiter nach Murano, die Stadt der Glasbläser. Diejenigen die meinen Instagramaccount kennen haben über Instagramstories an diesem Tag auch auf Videos sehen können, dass wir eine solche Werkstatt besuchen durften wo uns gezeigt wurde wie man zum Beispiel Vasen herstellt. Die Insel ist um ehrlich zu sein von Touristenshops, die sich aneinander reihen überfüllt. Es macht aber auch viel Spaß durch die ganzen Läden zu schauen und zu sehen, was man denn alles aus Glas so machen kann. Auf Torchelli legten wir danach nur einem kurzen Halt ein, wir besichtigten dort eine Kirche, doch um ehrlich zu sein wir nutzten diese Gelegenheit mehr für eine kurze Pause, da wir bisher ja schon viel gelaufen und lange auf den Beinen waren. Burano dann als letztes war eine wunderschöne Insel mit vielen bunten Häusern was mir wahnsinnig gut gefallen hat.

Donnerstag:

Donnerstag morgen hatten wir eine Führung durch das Penny Guggenheim Museum. Ich muss zugeben ich bin nicht gerade der allergrößte Kunstfreund aber dieses Museum hat mir auch gut gefallen, vor allem der Blick von der Terrasse dort aus ist wirklich schön😂.Den Nachmittag hatten wir dann frei und abends ging es dann in die Oper 😍. Also Catsuit an und Pumps aus dem Koffer geholt und los ging es (wobei ich an dieser Stelle zugeben muss, dass wir in Turnschuhen hingelaufen sind und erst dort die hohen Schuhe angezogen haben)

Freitag:

Unser vor letzter Tag… diesen verbrachten wir in Vicenza (1 Stunde Bahnfahrt von Venedig entfernt). Vicenza ist eine sehr schöne Stadt, die vor allem durch die vielen Fassaden des Architekten Andrea Palladio bekannt sind. (Leider ist dies nahezu der gesamte Inhalt einer zugegeben viel zu langen und etwas langweiligen Führung, die 2,5 Stunden dauerte)

Samstag:

Ja am Samstag Vormittag hieß es dann Koffer packen und raus aus den Appartements, und rein in den Zug. Wieder 6 Stunden fahrt bis München, auf dieser Fahrt hatten wir allerdings 20 min Verspätung, weshalb wir schon Angst hatten den ICE nach Nürnberg zu verpassen.

Letztendlich lief dann alles gut und um 22:01 kamen wir planmäßig zu Hause an.

Wie man wahrscheinlich schon rauslesen kann hat Venedig mich in der kurzen Zeit wirklich verzaubert und ich weiß jetzt schon, dass das sicher nicht mein letzter Besuch in dieser Stadt war:).

In dieser ‚Straße‘ lagen unsere Appartements
Torchelli
Burano
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